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Safran der auf Streuobstiesen im Enzkreis angebaut wird

erhältlich beim Eierstand/ Honigstand Glöckler/ Hagebuch

Seit 2016 beschäftigen wir uns mit dem Safrananbau im Enzkreis. Um keine zusätzliche landwirtschaftliche Flächen  zu beanspruchen, wird der der Safran auf Streuobstwiesen angebaut. Das Gewürz wird aus den drei orange-roten Blütenfäden  des im Herbst violett blühenden Safran-Krokus gewonnen. Für 1 Gramm getrockneten Safran werden zirka 200 Blüten benötigt. Der Safran verändert im Laufe der Zeit seinen Geschmack. Nach und nach verstärkt sich das Aroma und mit zirka 12 Monaten ist er gereift und entfaltet sein wunderbares Aroma. Daher bieten wir die Ernte 2018 nun erstmalig zum Verkauf an. Der Safran, welcher mit vielen Mythen behaftet ist und  als König der Gewürze gilt,  veredelt und verfeinert süße und herzhafte Speisen, verleiht dem Gericht Würze und die typisch goldgelbe Farbe.

 

Auszug aus der PZ am 4.Mai 2019

Der Reiz des Regionalen: Pforzheims Bauernmarkt wird 25 - und feiert mit seinen Kunden

Pforzheim. Biolandhof Blessing oder Bioland-Gemüse Jonigkeit, Imkerei Glökler oder Bauernhof Stahl, Bühlhof Hagenbuch oder Brotbäcker Schmid und nicht zuletzt Bauernhof Bischoff: Namen wie diese haben seit 25 Jahren auch in Pforzheims Mitte einen Klang. Und was für einen! Mehr denn je Magnetwirkung entwickelt an jedem Freitag der Bauernmarkt in der Innenstadt – auch nach dem Standortwechsel von der Östlichen beim Alten Rathaus zum Marktplatz vor dem Neuen Rathaus. Dort feiert die regionale Meile denn auch am 24. Mai ihr 25-jähriges Bestehen. Die Beschicker fahren im Wortsinn groß auf, wie der Dietlinger Landwirt Claus Bischoff im PZ-Gespräch verrät.

Auf der Freifläche zwischen ihren Ständen wollen die Marktleute eine Tafel aufbauen und sie zum Brunch – also für einen fließenden Übergang vom Frühstück zum Mittagessen – mit eigenen Produkten bestücken – um Kunden, aber auch geladenen Gästen des Landratsamts, der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik vor Augen und Gaumen zu führen, was dieser Markt zu bieten hat.

Gegen 10 Uhr wird der Sprecher des Bauernmarkts, der Oberderdinger Ziegen- und Geflügelzüchter Hermann Voorhoeve, ein Grußwort sprechen und sicher auch Worte des Dankes finden. „Wir sind froh, dass wir einen Rückhalt haben in der Stadt und der Region“, stellt Claus Bischoff heraus.

Die Maxime ist heute dieselbe wie damals: Erzeuger in und rund um Pforzheim wollen Bürgern auf kurzen, direkten Wegen das zuführen, was unmittelbar vor Ort mit großem Aufwand und hoher Qualität erzeugt wird. Das kommt an, wie die Treue der Kundschaft, aber auch jene der Beschicker beweist, unter denen im 25. Jahr viele Gründungsmitglieder sind. „Keiner hat es bereut, dass man das damals ins Leben gerufen hat“, betont Bischoff, denn: „Wir liegen im Trend.“ Es gebe „extrem viele“ Stammkunden, aber auch immer mehr junge Leute, die sich aufs Wertige besinnen. Auf dem Bauernmarkt gibt es keine Händler, sondern ausschließlich Erzeuger, von denen einige Bio-Zertifiziertes, andere aber auch konventionell regional Produziertes feilbieten. Alle stehen für „große Transparenz“, sagt Bischoff: „Man kann zu uns kommen und schauen, wie wir arbeiten, weil wir nichts zu verbergen haben und äußerst nachhaltig leben.“